CFD Handel an der Börse mit kleinem Einsatz

Wenn man Börsenhandel hört, hat man sofort die Vorstellung von grossen Summen, die an der Börse gehandelt und bewegt werden. Das ist im Prinzip auch so, wenn man konventionell an der Börse handelt, nicht aber, wenn man einen Broker hat, der die Schnittstelle zwischen Börse und Händler bildet und gewisse Risiken übernimmt. Stellen Sie sich vor, sie könnten 100‘000 $ an der Börse handeln, dafür aber lediglich 0.5% als Sicherheitsleistung deponieren müssten und trotzdem die vollen Kursgewinne einstreichen könnten?

Das Ganze ist möglich und nennt sich CFD- Handel mit Hebelwirkung. CFD steht für Contract for Difference (Differenzkontrakt). CFDs sind bereits seit einigen Jahren und in verschiedenen Variationen bekannt. Dennoch gehören sie zu den noch relativ jungen Finanzinnovationen. Sie sind einfach strukturiert und aus diesem Grund transparent und leicht nachvollziehbar. CFDs bilden somit ein gutes Werkzeug, um an steigenden sowie fallenden Märkten (Aktien, Indizes, Rohstoffen, etc.) zu partizipieren, ohne das gesamte dafür notwendige Kapital aufbringen zu müssen.

Wie funktioniert der CFD Handel?

CFDs werden über Broker mit einem Margin-Konto angeboten und nicht an der Börse gehandelt. Anders als bei reinen Aktienkäufen hinterlegen Sie bei Ihrem CFD Broker nur eine Sicherheitsleistung, die auch Margin genannt wird. Sie hinterlegen z.B. 0.5 %(Währungen) bis 20% (Aktien) des jeweiligen Trades, der Rest der Position wird fremdfinanziert bzw. gehebelt.

Im Unterschied zu binären Optionen sind Sie bei der Wahl der Ablaufzeiten flexibel, das heisst Sie bestimmen selbst, wann Sie eine geöffnete Position schliessen wollen. Diese Handelsform entspricht darum mehr einer traditionellen Börsentätigkeit, wo Sie nach bestimmten Regeln Postitionen eröffnen und wieder schliessen. Auch bei CFDs ist es möglich auf fallende oder steigende Kurse zu setzen, allerdings ist es im Gegensatz zu binären Optionen nicht nur entscheidend, ob sich der Kurs in die richtige Richtung sich entwickelt, sonder auch wie stark. Man redet dann von Pips bei Währungsparen oer bei Punkten bei Indices, bedeutet, je mehr Punkte/Pips sie beim Schliessen der Position erwirtschaften, desto grösser ist ihr Profit.

Voraussetzungen

Beim Handel mit binären Optionen braucht es zwar auch Kenntnisse des Marktes, aber de facto kann ich immer nur auf einen steigenden oder fallenden Kurs setzen, egal wie weit der sich Kurs in die prognostizierte Richtung bewegt. Beim Handel mit CFD ist es jedoch entscheidend, wie weit der Kurs sich bewegt, das heisst, wieviele Pips (z.B. 4te Nachkommastelle bei den Währungen) der Kurs an Wert gewinnt oder verliert.

Man kann sich also vorstellen, dass es wichtig ist:

  • Den Einstiegs- beziehungsweise Ausstiegspunkt richtig zu wählen
  • Das Risiko zu minimieren, wenn der Kurs in die falsche Richtung geht
  • Den Gewinn zu maximieren, wenn der Kurs in die richtige Richtung geht

Die erste Hürde, die zu nehmen ist, ist aber das grundlegende Wissen über Märkte und Handeln im Allgemeinen. Bevor man irgendeine Handelstätigkeit ausübt, sollte man das Vokabular und die Mechanismen des Handels beherrschen. Die unten aufgeführte 4-Schritte-Erfolgsformel sollten Sie erst dann im Angriff nehmen, wenn Sie einige Voraussetzungen erfüllen.

Empfehlung

Wir empfehlen folgende Vorgehensweise:

  1. Registrieren Sie sich bei einem unserer empfohlenen CFD-Broker und richten Sie dort einen Demo-Account ein. Die beiden empfohlenen Broker bieten dieses Konto kostenlos an. Und beide Broker bieten eine sehr gute eigene Tradingplattform an, alternativ kann auch über den Metatrader 4 gehandelt werden. Wir enpfehlen bei beiden Brokern einen Demo-Account zu eröffnen um so rauszufinden, mit welcher Plattform Sie besser zurechtkommen. Beide Broker sind ausserdem FINMA (Schweiz) oder Bafin (Deutschland) reguliert, also durch landeseigene Aufsichtsbehörden!

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  1. Registrieren Sie sich bei tradimo.com und arbeiten Sie die kostenlosen Lektionen durch. Das Trading wird hier sehr einfach in Form von Videos und Fallbeispielen erklärt.

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  1. Besuchen Sie die kostenlosen Einsteiger-Webinare Ihres Brokers und nutzen Sie ebenfalls die angebotenen abgespeicherten Schulungen. Auch lohnt es sich den Youtube-Kanal des jeweiligen Brokers zu abonnieren. Nebst der Bedienung der Plattform werden oft auch Analysen angeboten, welche Ihnen helfen, die Bewegung des Marktes zu erkennen.
  1. Lernen Sie von einem Spezialisten ein paar leicht umzusetzende Strategien. Unser Favorit Oliver Maass von www.lester-trading.de hat 2 sehr effiziente Strategien für den Handel mit deutschen und amerikanischen Indices (DAX, EuroSTOX, Dow Jones, S&P 500) und vor allem seine bekannte 4-Schritte-Erfolgsformel, die Ihnen hilft, die Trades zu kontrollieren und damit sehr erfolgreich Geld zu verdienen.

httpv://youtu.be/F8tGJY_Nk60

  1. Setzen Sie die erlernten Strategien nun im Demo-Konto Ihres Brokers um und gewinnen Sie ein Gefühl für das Traden. Im Demo-Account können Sie auch andere Strategie ausprobieren, ohne dass Sie Geld verlieren.
  1. Nach diesen 5 Schritten können Sie sich an das Handeln mit echtem Geld wagen. Dafür müssen Sie zuerst das Konto kapitalisieren. Wir empfehlen für CFD Trading ein Kapital von mindestens 2‘000.- $. Das hat folgenden Grund: Für jeden eröffneten Handel müssen Sie eine Margin zur Verfügung haben. Wenn das Konto aber zu niedrig kapitalisiert ist, kann es sein, dass sie nicht genügend Margin haben um alle Trades zu öffnen, was es unter Umständen unmöglich macht gewisse Strategien umzusetzen.