Digitale Optionen

Was sind Binäre Optionen?

Die Bezeichnung „binär“ signalisiert bereits das einfache Funktionsprinzip dieser Handelsinstrumente. Eine Option kann nur 2 Zustände annehmen, nämlich „im Geld“ und „aus dem Geld“ – ähnlich wie die digitalen Zustände „1“ und „0“. Dabei kommt es nur darauf an, ob sich die Option am Ende der Optionslaufzeit (Verfallzeitpunkt) im Geld befindet oder nicht. Geht der Händler von steigenden Kursen aus, so kauft er eine Call-Option. Mit Put-Optionen wird entsprechend auf fallende Kurse gesetzt. Für den positiven Abschluss eines Trades muss der Kurs am Ende der Laufzeit also höher (Call-Option) bzw. tiefer (Put-Option) notieren als zum Einstiegszeitpunkt. Der Trader trifft im Handel mit binären Optionen also nur eine Richtungsentscheidung bezüglich der Kursentwicklung eines bestimmten Assets. Dieses Wirtschaftsgut fungiert als sogenannter Basiswert für die binäre Option. Im Prinzip handelt es sich also um Finanzwetten, der Händler wettet darauf, dass der Kurs innerhalb einer definierten Zeit fällt oder steigt. Hat er recht, dann bekommt er je nach Broker und Asset 60-90% seines Einsatzes zurück, wenn nicht, verliert er seinen ganzen Einsatz. Wie auch bei CFD handelt der Trader hier gegen den Broker und nicht direkt an der Börse. Umso wichtiger ist es hier einen seriösen Broker zu finden, welcher reguliert ist und die Kurse nicht manipuliert. Das Handeln mit Binären Optionen ist sowohl umstritten, wie auch interessant, da man kaum Vorkenntnisse braucht und bei richtiger Anwendung gute Renditen bringen kann. In der obigen Abbildung sehen wir das Währungspaar AUDCAD, wo der Broker aktuell eine Rendite von 88% anbietet. Setzt der Trader jetzt an genau dieser Stelle bei 0.993875 den Betrag von 100$ auf einen steigenden Kurs, und der Kurs schliesst nach der gewählten Ablaufzeit darüber, so bekommt der Trader 188$ zurück. Wenn nicht, verliert er seinen Einsatz von 100$.